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Werde „radikal“ für Gott !

 

Natürlich ist es im Zeitalter – wo alle wie auf einer Hexen-Jagd nach verrückten Terroristen her sind, nicht gerade populär, ein „Radikaler für Gott“ zu sein.


Niemand möchte als „Draufgänger“, „Extremist“, oder gar als „religiöser Fanatiker“ abgestempelt werden. Alle bücken sich, werden zu Kriechern und möchten nicht „auffallen“, ins Gerede kommen, um von allen wie „Wesen von einer anderen Welt“ angestarrt zu werden.

Man möchte überall nur „lieb Kind“ sein und den „goldenen Mittelweg“ gehen. Natürlich - niemand will sich „Verfolgungen“ aussetzen, niemand möchte in eine Ecke gedrängt werden.

Man folgt lieber den Massen und schwimmt mit dem Strom des Zeitgeistes.

Das ist viel einfacher und bequemer.

Doch Gott sagt in 2.Mose 23.2 Schließe dich nicht der Mehrheit an, wenn sie auf der Seite des „Unrechts“ steht.“

Das Wort „Unrecht“ steht hier für Lüge, Täu-schung, Ränke, Treuebruch, Rechtsbruch, Heuchelei, Hinterhältigkeit und Verlogenheit. Wie schnell wird man in etwas hineingezogen. Man möchte nicht in „Ungunst“ oder „Verach-tung“ der Menschen fallen.

Man möchte nicht ein „Außenseiter“ sein.

Vieles wird heute nur aus „Feigheit“ gemacht. Man kennt zwar das Richtige und das Gute, aber man ist zu feige, sich dazu zu bekennen, weil das eventuell persönliche Konsequenzen haben könnte. Man könnte öffentlich angegrif-fen, kritisiert und verfolgt werden, oder man würde berufliche oder persönliche Schwierig-keiten bekommen. Man könnte gemobbt, ent-lassen, ausgeschlossen und verleumdet werden. Man schweigt einfach aus Feigheit zu Misstän-den, zu Greueln und zu Unrecht um „des lieben Friedens willen“.

In unserer Gesellschaft geschieht nur deshalb so viel Furchtbares, weil die „Protestanten“ einfach schweigen.

Wo ist da „die Stimme der Gottesfürchtigen“, wo sind die Propheten, die dagegen auftreten und weissagen, wie einst im Alten Testament.

Da findet z.B. vom 18. - 28. Aug. 05 ein „Schwulen und Lesben-Festifal“ in Jerusalem, einer heiligen Stadt für Juden, Christen und Moslems, statt.


Ein Greuel an heiliger Stätte..“(Daniel 9.27). Man hört hier bei uns kaum einen Aufschrei in den Reihen „der Israel-Fans“, „der Frommen“und all den „sogenannten Christen“.

Niemand will sich hier die Hände schmutzig machen. Es ist leicht, im frommen Zirkel, in der Gemeinde, unter Gleichgesinnten zu prophe-zeien und zu weissagen, aber sag mal öffentlich die Wahrheit zu den Regierenden, den Mäch-tigen, den wirklichen Übeltätern, die die göttliche Werte verraten und verkaufen, dann bist du gleich „out“.


Die Sünde, die Gotteslästerung und vieles andere mehr, kann nur deshalb bei uns so gut wie das Unkraut wuchern und ihr Unwesen in Gesellschaft und den Medien treiben, weil das den meisten Christen doch vollkommen egal ist. Hauptsache, sie werden in Ruhe gelassen und nicht angegriffen und bespuckt.

Die Bibel sagt: „Euretwegen, wird der Name Gottes gelästert„ .

Es gibt so wenig Ehrlichkeit in Politik, Wirtschaft und auch in der Kirche. Leider.

Wo sind nun all die Gläubigen, die sich für die Heiligung des Namens Gottes einsetzen? Wo sind die Menschen, die ihren Glauben ausleben, auch wenn es unbequem ist.

Was den Menschen an dem verstorbenen Papst so imponiert hat, war nicht seine katholische Kirche, der er vorstand, sondern sein kompromissloses Eintreten für seinen Glauben und für seine Überzeugungen. Auch wenn er sich gegen eine Weltmacht stellen und ihr widersprechen musste, auch wenn seine Ansichten unpopulär waren. Sein Charakter überzeugte vor allem die jungen Menschen, die noch nach Wahrheit suchen.

Jesus sagt in Lukas 16,15 „ Vor den Menschen wollt ihr als untadelige Leute gelten, aber Gott weiß, wie es in euch aussieht. Was bei Menschen Eindruck macht, das verabscheut Gott.“ Beeindruckt unser Leben Gott oder nur die Menschen.

Kriecher sind gute Statisten, nützliche Idioten.

Aber sie haben keine Salzkraft mehr. Wenn das Salz seine Kraft verliert, ist es zu nichts mehr nütze. Wir als Gläubige haben einen Auftrag in unserer Gesellschaft. Menschen, die ihren Glauben leben, die bereit sind auch gegen den Strom der Masse zu schwimmen, geben anderen Orientierung. Sie “passen sich nicht den Maßstäben dieser Welt an“ (Römer 12.2.). Die „Mitläufer“ dagegen treten aus Sicherheits-gründen in alle möglichen Verbände und Vereine ein, um ja nur anerkennt, geachtet und geehrt zu werden, auch wenn sie dort nicht viel zu sagen haben.

Die Ehre bei den Menschen ist ihnen wichtiger, als die Ehre bei Gott. (Joh.5.41,44)

Sie richten ihr Fähnchen immer nach dem Wind.

Aus Feigheit Kompromisse zu machen, zahlt sich nicht aus.

Sie scheuen sich vor den Leiden und dem „Schmach des Kreuzes Christi“.

Sie wollen nicht anecken, oder als eine Sekte bezeichnet werden. Tatsache ist – dass das wahre Christentum zu allen Zeiten eine „kleine Herde“, immer eine Minderheit war.

Die professionellen Theologen der Zeit Jesu, das Etablissement, hat über den Begründer des Christentums „Jesus“, gesagt: Er ist von einem bösen Geist besessen. Er ist verrückt. Warum hört ihr ihm überhaupt zu? (Joh.10.20) Das sollte uns allen - die wir nach der Wahrheit suchen - doch zu denken geben. Sind wir schon so verflacht, so verwässert, so vermischt und von unseren Leitern schon so verraten und verkauft , dass die Welt uns nicht mehr ernst nimmt. Sind wir noch das, was wir als Gemeinde Gottes sein sollten. Mein Vater pflegte zu sagen: „Einem leeren Sack läuft kein Dieb nach.“


In Johannes 15.18-21 sagt Jesus:

Wenn die Welt euch hasst, dann denkt daran, dass sie mich zuerst gehasst hat.

Die Welt würde euch als ihre Kinder lieben, wenn ihr zu ihr gehört. Aber ich habe euch aus der Welt herausgerufen, und ihr gehört nicht zu ihr.

Aus diesem Grund hasst euch die Welt .

Denkt an das, was ich euch gesagt habe. Kein Diener ist größer als sein Herr. Wie sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen. So wenig sie meinem Wort geglaubt haben, werden sie dem euren glauben.“

 

Jetzt weißt Du, wo Du dran bist.

An Jesus kannst Du Dich messen. Mit ihm kannst Du Dich vergleichen. Wenn Du sein Kind und Nachfolger bist, dann geht es Dir nicht besser als ihm. Und wenn es Dir so ergeht, wie es ihm erging, dann bist Du wirklich sein Nachfolger, dann bist Du auf dem richtigen Weg und lass Dich nicht beirren. Denn dann stehst Du auf der Seite des Ewigen, auf der Seite der Wahrheit, auf der Seite des Lebens und auf der Seite Gottes. Und das ist es, was Dir wirklich Rückhalt gibt, was dich wirklich stark macht. Das ist für diese zerbröckelnde und hoffnungslose Welt eine gute Nachricht, eine Sensation, das ist revolutionär! Zu wissen, „Gott hat ja immer noch alles unter Kontrolle“, entzieht Dich jedem Kontrollgeist, jedem Klein-Denken, jeder Angst und jeder Verzweiflung.

Der Heilige Geist, der zu Pfingsten auf die Apostel kam, machte sie zu glühenden und radikalen Zeugen Jesu. Sie schreckten weder vor den religiösen Führern ihrer Tage, noch vor dem „Märtyrer-Tod“ zurück.

Der Glaube an Gott, ist schon für sich eine Revolution. Wer glaubt, wer positiv denkt, wer in Gott geborgen ist und für alles danken kann, der ist unschlagbar und unüberwindbar. Solch ein Mensch schöpft aus einer unerschöpflichen Quelle, und führt ein übernatürliches Leben.

Wer voll des Heiligen Geistes ist, der lebt ein furchtloses und dynamisches Leben, mit dem er etwas bewegt. Der lebt in einer anderen Dimension, in einer anderen Freiheit.

Darum - sei anders als die anderen -

hab Mut radikal mit Gott zusammen zu leben.


Lebe das Leben einer anderen (der göttlichen, der biblischen) Art.


 

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Ich wünsche Ihnen hier auf dieser Seite eine „fündige Zeit“ beim „stöbern“.

Übrigens: Jemand einmal gesehen und gehört zu haben, ist mehr wert als tausend Beschreibungen.

Pastor Joh.W.Matutis

 

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