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Hier ein paar Gedanken aus dem „Glaubens-Grundlagen-Kurs“ zum nachdenken.
Gestern ging es hier u.a. um den „Erlöser und seine Liebesbeziehung“ zu uns.
Zwei Verliebten kann man ihre Liebesbeziehung zwar ansehen und anmerken, aber es wird nicht leicht sein, das zu verstehen und zu begreifen,wenn diese ausdrücken sollten, was sie fühlen.
In Deutschland werden Gefühle in geistlichen Dingen sowieso verpönt und nur Sekten zugeschrieben.Aber unser glaube soll nicht nur im Kopf bestehen, sondern auch das Herz ergreife. Unser Glaube ist nicht auf Gefühlen aufgebaut, aber es wird gerade durch sie erlebt und ausgedrückt.
Durch unseren Lobreis, wenn er von Herzen kommt,drückt sich unsere Liebe zu dem Erlöser aus, und Gott mag uns einfach, auch wenn wir schwach sind und freut sich wirklich über uns. Seine Kraft, sagt er selbst, ist in Schwachen mächtig. Darum freuen wir uns im Gegenzug an seiner Gegenwart. Wer diese noch nie erfahren hat,ist wirklich sehr arm dran. Um die Liebe zu Gott in dir wachsen zu lassen, solltest du den Erlöser näher kennen lernen. Die Katholiken benützten früher Kreuzgänge und versenkten sich Schritt für Schritt in der Person Jesu – sie versuchten sich hinein zu fühlen in das, was Jesus erlebt hatte auf dieser Erde.
Kannst du die Gegenwart Gottes genießen, ist es Wonne für dich – kannst du die Welt um dich herum vergessen, wenn du bei Jesus bist. Die Heiligen der frühen Christenheit suchten dies – denken wir an Franz von Asissi – oder die Wüstenväter in Ägypten in den erste Jahrhunderten nach Christus.
Jesus liebt Dich so wie Du bist - nicht so wie du sein sollst!!! Weißt du, das du stolpern kannst, das du nicht perfekt sein musst und trotzdem rein bis vor dem Herrn.
Petrus hatte den Herrn dreimal verleugnet, den geistlichen Dienst aufgegeben, seine Freunde – die Jünger Jesu -wieder um sich geschart und ist wieder fischen gegangen – als ihm Jesus am Ufer des Sees Genezareth erschien.
Viele würden hier Petrus abstempeln, weil er sich selbst fühlte,nämlich als Versager. Aber Jesus sagte zu ihm „weide meine Schafe“.
Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen geistlicher Unreife und Rebellion. Wichtig ist nur, dass du aufrichtige Liebe für ihn hast. Hast du ihn lieb? Jesus lies Petrus die Schwachheit seines Fleisches bewusst wahrnehmen, bevor er ihn zu Leiter der Jünger machte.
Auch du musst erst deiner Schwachheit voll bewusst werde, dein Versagen erleben, damit du vom Herrn gebraucht werden kannst.
Starke verachten oft die Gottes Gnade, sie überschätzen sich, zerstören sich und stehen dem Kanal des Heiligen Geistes, der durch sie wirken will, absolut im Weg.
Nur die ehrliche Liebe zu Jesus qualifizierte den Petrus zum Aposteldienst. Auch dein Stolz und deine Selbstgerechtigkeit müssen zerbrochen werden, denn Jesus liebt dich trotz deiner Fehler.
Unsere Baby waren nicht perfekt, sie hatten Runzeln und eine Glatze – aber wir waren total verliebt in sie.
Du bist der, den Gott liebt und seine Liebe hört niemals auf. Du brauchst kein Held zu sein, nur sein Kind. Keine Lebensumstände und Zustände in Deiner Gefühlswelt verändern die Tatsache, das ich geliebt bin und selbst auch von ganzem Herzen Gott liebe.
Bekenne mit mir: * Ich bin geliebt. * Ich bin ein Liebender. * Und deswegen – nicht wegen meiner eigenen Leistung -bin ich erfolgreich.
Das eigene Versagen, die Schwachheit und die Fehler des Kindes bringen es auf dem Schoß der Eltern und wird es gestreichelt und es kann sich hinkuscheln.
So ist es auch mit dir und mit mir. Wir dürfen zu Jesus und zum Vater kommen -wir sind Geliebte und Liebende – und das macht unseren Wert und Erfolg aus.
Ich bin niemals unbedeutend, denn ich bin die Person, für die der Herr starb, auf die er wartet und nach der er Verlangen hat.
Dein Wert liegt nicht in deiner Leistung und deiner Verwendbarkeit, du stehst zu niemand in Konkurrenz.
Jesus fragt dich nicht nach deiner Leistung, sondern nach dir selber. Du bist nicht in erster Linie sein Diener und Arbeiter - es gibt solche Arbeitsbienen – sondern sein geliebtes Kind - und darum dienst du ihm aus Liebe.
Du brauchst keine Angst mehr zu haben vor den Umständen, der Ablehnung oder Bedrohung, denn du bist schon geliebt und im Hafen göttlicher Ruhe angekommen - in den liebenden Armen des Vaters. Genauso ist es Martha ergangen. (Siehe Lukas 10,38-42)
Jesus fragte nicht nach der Qualifikation des Petrus oder nach seiner Zukunftsvision, ihn interessierte es nur, ob Petrus den Herrn lieb hat. (Siehe Johannes 21,15-17)
Viele Gläubige ohne Liebe sind wie ein Steinpanzer von Grundsätzen und dahinter eingemauert.
Wie viel Kopfweh, Angst und unnötige Sorge im Kampf des Lebens hätte ich mir erspart, hätte ich das vorher erkannt. Mein Dienst für Gott war oft verkrampft und nicht gelassen. Die Lebensangst lies mich oft nicht schlafen – ich war in einem dauernden Wettstreit, weil ich dachte, dass Jesus mich nur liebt, wenn ich ein Held für ihn bin. Die fromme Sklaverei hat ein Ende. Die fromme Fassade hat ein Ende. Statt „ich sollte“ heißt es jetzt „ich will“ – oder – auch „ich will nicht“.
Gott hat keine Enkelkinder und ich muss keine fromme Rolle mehr spielen. Ich brauche meine Schwächen nicht mehr u verstecken, ich werde geliebt trotz meiner Schwächen total geliebt. Darum kann ich vor Gott und Menschen echt sein. Wir leben nicht mehr unter einem Knäuel aus Schuldgefühlen und Missverständnissen. Wir dürfen uns auch am Leben erfreuen und die Sehnsucht / Wünsche erfüllen, die uns der Schöpfer ins Herz gelegt hat.
Heidemie und Johannes Matutis
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