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Schlucht-Vision
Heute morgen beim Beten zeigte mir Gott ein Bild, bzw. eine Vision.
Ich sah viele, viele Menschen, die durch eine tiefe dunkle Schlucht rannten Links und rechts waren steile Felswände, die man nicht übersteigen konnte. Es sah so aus, als wenn sie vor einer schrecklichem Kathastrophe, vor einer mächtigen Armee, die sie verfolgte und jagte, auf der Flucht wären. Sie hatten nicht viel mit sich nehmen können. Es gab nur einen Ausweg: die Flucht nach vorne.
Dieses Bild wurde in meinem Geist größer, stärker und mächtiger. Es sah so aus, als wenn die ganze Welt in dieser tiefen Schlucht wäre. Es waren alle Rassen mit dabei: Mütter mit Kinder, Jugendliche und viele gut gekleidete Menschen in Anzug und Krawatte, als wenn sie direkt aus dem Büro kommen würden. Die Schwachen, Alten und Behinderten, kamen nicht mehr mit. Viele gaben unterwegs auf und blieben auf der Strecke.
Dadurch blockierten sie die anderen, die weiter wollten. Es gab in dieser Schlucht ständig irgendwelche Tumulte und Durcheinander. Manche waren so skrupellos, dass sie sogar andere zertrampelten und über Leichen gingen. Jeder dachte nur noch an sich selbst, und sorgte für sich selbst. Ein grauenhaftes Bild.
Da fragte ich den Herrn im Gebet, Herr was soll das? Und der Geist Gottes sagte mir: „das sind die Völker dieser Welt, Sie sind alle auf der Flucht. Sie haben keinen Ausweg mehr und tun alles, um nur noch nach vorne zu kommen. Sie gehen über Leichen und kennen keinen Mitleid mehr, weil jeder nur noch überleben will.“
Da hörte ich eine Stimme von oben, die sagte mir: „Sage es deinen Leuten und allen, die dich hören. Sag es denen, die an mich glauben, sie sollen sofort auf die Seite treten und an der Felswand stehen bleiben und denen aus dem Weg gehen, die rennen. So können sie sich in Sicherheit bringen. Laßt die verzweifelten Massen ruhig an euch vorbei stürmen. Laßt die, die rennen, weiter rennen. Ihr könnt sie nicht aufhalten. Sie wissen nicht, das sie alle nur in ihr Unglück rennen. Sie haben keine Ahnung, was sie da vorne, am Ende der Schlucht, erwartet und dass da kein Weg mehr weiterführt. Das ist schlimmer und schrecklicher, als das, wovor sie jetzt weglaufen. Sie alle werden in einem Massengrab enden.
Ich sah – wie einige, die mir zuhörten, mit mir stehen blieben, sich an die Felswand klammerten und ausharrten, bis alles vorbei war. Ich rief noch denen, die vorbei rannten zu: „bleibt doch stehen, geht zur Seite.“ Doch die Rufe ging in den Tumulten größtenteils unter. Die Verzweiflung war so groß. Niemand konnte diese Masse mehr stoppen. Jeder rannte um sein nacktes Leben - eine unzählbare Menge von Leuten, getrieben von ihrer Panik.
Manche der Vorbeistürmenden, waren sogar noch böse auf mich, und schrien mir zu: „Halte die Leute nicht auf.“
Als alle an uns vorbei waren, hörte ich aus der Ferne nur noch jämmerliche Schreie und dumpfes Dröhnen. Ich fragte im Gebet meinen Gott: „Herr was ist denn das?“
Und eine Stimme sagte: „Sie haben nicht auf mich gehört und ließen sich einfach nur von ihrem Gefühl und der Masse treiben und sind jetzt alle im Abgrund, in ihr Unglück gestürzt, denn dort führt kein Weg mehr weiter.“
Und der Geist Gottes sagte mir weiter: „Ihr aber, meine Kinder, kehrt jetzt um und geht wieder zurück zu dem, wovor ihr weggelaufen seid. Das alles war nur Panikmache und pure Verzweiflung, die durch verlogene Gerüchte zustande gekommen sind und ihr habt euch mit anstecken lassen.
Aber Ihr, die ihr mir vertraut“ spricht der Herr, „müsst euch nicht fürchten und ihr müsst vor nichts und niemandem weglaufen. Selbst in den unmöglichsten Situationen kann ich euch beistehen und helfen. Ihr seid meine „Gesegneten“.
Ich habe euch bei eurem Namen gerufen und ihr seid mein. Ich habe euch aus der Masse herausgerufen. Ihr habt meiner Stimme gehorcht und Ich bin euer Schutz und eure Versorgung. Ich will eure Bestes. Ihr gehört mir und ihr sollt euch nicht von der Panik der Welt anstecken lassen.
Geht wieder zurück zu euren Aufgaben und tut das, was ich euch befohlen habe! Lebt so, wie ich euch gesagt habe, dass ihr leben sollt. Redet von mir und nicht von den Problemen! Bleibt bei mir! Haltet bei mir aus und rennt nicht vor ihnen weg,“ spricht der Herr. Pastor Joh.W.Matutis
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