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Wer mit Gott geht – der geht immer weiter vorwärts. Ich bin immer gerne dort dabei, wo Gott ist. Das ist mein Leben. Ich begann meinen Dienst in der Jesus-People Bewegung der 70-ziger Jahre. Gründete Teestuben, ging auf die Straße, veranstaltete Jesus-Märsche, Open-Air-Gottesdienste usw. Als ich merkte, Gott geht weiter, führte er mich in die charismatische Gemeinde-Erneuerung hinein und ich arbeitete hier aktiv mit. Dann kam die Zeit der Gemeinde-Gründung. In dieser Zeit begann ich die Gemeindearbeit hier in Berlin, evangelisierte in der ehemaligen DDR und im ehemaligem Ostblock. Schaffte hunderte von Tonnen Hilfsgüter in den Osten, unterstützte Waisenkinder usw.. Auch diese Zeit ging vorüber. Dieses Jahr begann mit der schrecklichen „Tsunami-Katastrophe“, und mit Erschütterungen und Umbrüchen, mit Veränderungen, sowohl draußen in der Welt, als auch in den christlichen Gemeinden. Auch bei uns und auch bei vielen anderen. Gott hat mit uns hier in Berlin wieder etwas neues angefangen. Unser Gott fährt nicht weiter auf alten eingefahrenen Gleisen. Auch wenn sie einmal noch so gut und nützlich waren. Vieles von dem Alten ist nur Ballast. Es hindert oft mehr, als dass es nützt. Er geht neue Wege. Ein Prophet aus USA schrieb mir noch kurz vor Weihnachten, „...dass das neue Jahr mit Erschütterungen für die Welt und die christlichen Gemeinden beginnen wird. Gott wird ganz besonders seine Gemeinde reinigen und sie von allen „menschlichen Machenschaften“ erlösen. Wer bis nach der Mitte Jahres hier noch mit dabei ist und dem Herrn treu dient und zu ihm hält, der wird überaus reich gesegnet werden. Und der wird in einer neuen Dimension des Segens und des Sieges ihm dienen und mit ihm leben.“ Wenn man sich noch an dem Alten, Überholten festhält, wird man nur blockiert. Das war das Verhängnis der Juden damals, als Jesus kam. Sie hielten sich an ihren festgefahrenen Vorschriften und Vorstellungen fest. So dass Jesus bei ihnen nichts neues bewirken konnte, so sehr sie sich nach Erneuerung, Veränderung oder dem „Messias“ auch sehnten. So ist es auch heute in der Christenheit. Die Kirchen haben sich so stark etabliert, sich so gut durch organisiert und vernetzt, dass der Heilige Geist ihnen nichts mehr Neues schenken und unter ihnen nicht mehr wirken kann. Darum sagt Jesus: Wer nicht allem absagt, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein. Volk Gottes und Kinder Gottes fangen immer wieder von neuem an. Sie haben jeden Tag etwas frisches. Es ist aufregend mit Gott zu leben. Wer mit Gott geht, der lebt in einer permanenten Erneuerung. Er hat zwar in Gott eine solide Grundlage. Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit. Das vergeht nicht und das ändert sich auch nicht. Er weiß, ich komme von Gott her und ich gehe hin zu Gott. Aber der Weg dorthin ist hier auf dieser Welt sehr flexibel und variabel. Wer das nicht begreift, der bleibt unwillkürlich auf der Strecke. Und das ist das Problem vieler frustrierter Christen, sie torkeln und trotteln vor sich hin. In den ersten Tagen ihres Glaubensleben erlebten sie unheimlich viel in ihrem Leben, alles war für sie umwerfend und revolutionär. Doch dann gab es keine Erneuerung mehr. Sie erlebten nichts mehr Neues. Sie begnügten sich mit dem Erreichten. Und ob sie wollten oder nicht, sie fielen wieder in das Alte zurück, und heute ist mit vielen Bekehrten schlimmer, als wie es bei ihnen vor ihrer Bekehrung war. Sie sind kränker, gebrechlicher, müder und träger und zum Teil sind sie in ihrer Selbstgerechtigkeit und Scheinheiligkeit dann oft noch viel schlimmer als die Pharisäer in den Tagen Jesu waren. Der wahre Gläubige geht immer mit dem Fluß des Heiligen Geistes. Und er geht vorwärts und nicht rückwärts. Er geht nicht mehr zurück, wo er herkommt. Er will nichts mehr mit dem zu tun haben, mit dem was er einmal früher tat. Er bricht alle Brücken zu der Vergangenheit ab, denn nur so kann er die Zukunft gewinnen. Die göttliche Erlösung ist ein Prozess. Echte Bekehrte sind eine „Neue Schöpfung“ in Christus, sie wollen nichts mehr von dem Alten Bisherigen. Sie wachsen als eine neue Pflanzung Gottes. Sie haben so viel vom Heiligen Geist, dass sie überhaupt keine Sehnsucht nach der Vergangenheit mehr haben. Sie entwickeln sich dynamisch weiter. Sie gehen mit der Zeit, sie gehen mit der Salbung, sie gehen mit dem Wirken Gottes und sie gehen mit der Offenbarung Gottes. Für uns ist unsere Gemeinde hier in Berlin ein „Überraschungs - Club“.In jedem unserer Gottesdienste erleben wir etwas neues, was anderes, etwas einmaliges. Der Pastor, die Geschwister die uns dienen und auch die Gastredner aus den verschiedensten Ecken der Erde, bringen uns die Vielfalt des Leibes Christi und wir werden ständig bereichert. Sie bringen uns ihre Erkenntnis, ihre Erfahrungen, ihre Führungen, ihre Salbung und ihre Segnungen mit. Und wir als Gemeinde dürfen davon profitieren. Wenn ich Ihnen etwas sagen und raten kann, dann dies: Es ist zwecklos sich in Gemeinden und Gruppen aufzuhalten, wo Gott nicht mehr mitgeht. Wer in einer toten Kirche oder Gemeinde ist, wird selbst einmal eine Leiche. Geistlosigkeit, Kraftlosigkeit, Hoffungslosigkeit und Unglaube stecken an. In einer Prophetie sagte uns einmal Gott: „Haltet euch nicht auf unter Bäumen, die keine Frucht bringen.“ Es ist sinnlos in Werken und Organisationen mitzuarbeiten, wo die Salbung Gottes gewichen ist. Wer immer noch dort sitzt, oder gar wieder zurückgeht, der verschwendet nur seine wertvolle Zeit. Er blockiert und verhindert nur sich selbst. Jonathan, der Sohn Sauls, der Freund Davids hatte die Wahl – zwischen seinem Vater Saul, von dem die Salbung Gottes gewichen war, und dem jungen noch unbekannten David, aber auf dem die Salbung Gottes lag. Er hielt aus Anstand zu seinem Vater. Und in der Schlacht, als sein Vater umkam, kam auch der liebe Jonathan um. Wer nicht mit der Salbung geht – der kommt um. Auch die Israeliten hatten diese Neigung – sie sagten immer wieder zu Moses: lasst uns doch umkehren und wieder nach Ägypten zurückgehen. Dort hatten wir noch unseren Kümmel und Knoblauch...Sie haben sich wieder nach der Sklaverei gesehnt. Wie verrückt? (4. Mos.11.4-6). Gehe mit der Herrlichkeit Gottes, mit der Salbung. Lerne von Jesus. Er achtete immer auf die erfüllte Zeit. Er ging immer mit der Zeit, mit der Führung Gottes, mit der Offenbarung Gottes. Er ließ sich von niemandem aufhalten und blockieren. Er ließ sich auch nicht von seiner Mutter und seinen Geschwistern von seinem Ziel abbringen, als sie es versuchten. Was wäre aus Jesus geworden, wenn er sich damals von seinen Familienangehörigen hätte überreden lassen zurück zu gehen. Schauen Sie sich doch all die Menschen an die wieder irgendwo „in ihr Altes“ zurück gegangen sind. Sie kommen sich als Verlierer und Versager vor und leben mit Frust und Enttäuschung weiter. In den kritischen Stunden unserer Gemeindearbeit – anfang des Jahres – gab Gott mir ein starkes Wort aus Jesaja (50.4-11), das für mich richtungsweisend war und immer noch ist. Dort spricht der Beauftragte Gottes (und das nehme ich für mich ganz persönlich, das sind meine Erfahrungen in diesem Halbjahr gewesen.) „Gott der Herr, hat meine Zunge in seinen Dienst genommen, er zeigt mir immer neu, was ich sagen soll, um die Müden zu ermutigen. Jeden Morgen lässt er mich aufwachen mit dem Verlangen, ihn zu hören. Begierig horche ich auf das, was er mir zu sagen hat. Er hat mich bereit gemacht, auf ihn zu hören und das Gehörte weiterzusagen. Ich habe mich gesträubt und bin vor keinem Auftrag zurück gescheut. Ich habe mein Rücken hingehalten, wenn sie mich schlugen.. ich habe mich von ihnen beschimpfen lassen und mein Gesicht nicht bedeckt, wenn sie mich bespuckten. Sie meinen, ich hätte damit mein Unrecht einge-standen, aber Gott der Herr steht auf meiner Seite. Deshalb...halte ich alles aus. Ich weiß, dass ich nicht unterliegen werde. Ich habe einen Helfer der meine Unschuld beweisen wird; er ist schon unterwegs. Wer wagt es, mich anzuklagen? Gott, der Herr, tritt für mich ein ... „Vorwärtsgehen“ hat eben seinen Preis. Fortschritt gibt es nicht umsonst. Das einzige „Zurück“ das die Bibel kennt – das ich akzeptiere – das ist das „Zurück“ zu Gott, die Umkehr zum Vater, zum Ursprung aller Dinge. Dieses „Zurück“ ist für uns Menschen ein gewaltiges „Vorwärts“, eine „Weiterentwicklung“ unseres Seins und es ist auch ein „Muss“. Wer seinen Gott verloren hat, die Salbung, das Heil, die Heilung und den Segen, sollte schleunigst wieder umkehren und wieder zu Gott kommen und dort weitermachen, wo er zum letzten Mal wusste „hier war Gott noch mit mir.“ Alle anderen Rückschritte sind Gott ein Ekel. Die Bibel sagt: „Nur der Hund frisst, was er ausspuckt“ und „ draußen - außerhalb vom Reich Gottes - werden die Hunde sein.“ (Spr. 26.11/ 2.Petr.2.22/ Offb.22.15) Pastor Joh.W.Matutis
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